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Roadtrip nach Sydney, Tag 0-2:

Endlich wieder auf Reisen! Das war vermutlich der Gedanke, der am Samstagmorgen am größten in unseren Köpfen stand.
Nachdem wir gestern unsere Abahrt schon zum zweiten Mal verschoben hatten, weil wieder irgendetwas dazwischengekommen war, schmissen wir heute (leider auch erst gegen Mittag) den Motor an und machten uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel: einem Instrumentenladen.
Bevor wir uns auf Reisen begaben, wollte ich mir nämlich noch eine Gitarre besorgen (ein Jahr ohne Gitarre ist einfach nicht auszuhalten ;) ), die ich dann auch mit nach Hause nehmen werde.
Nach erfolgreichem Kauf und einem leckeren nachträglichen Mittagessen fuhren wir Richtung Phillip Island, einer Insel nahe Melbourne, und schlugen nach einem letzten Großeinkauf in der Stadt unser Lager auf einem Rastplatz kurz vor unserem Ziel auf.

Am nächsten Morgen ging es nach San Remo und von dort aus über eine Brücke auf die Insel. Erster Halt war die Touri-Info, aus der wir einen Haufen Flyer mitnahmen und uns über die Attraktionen Phillip Islands informierten.
Anschließend steuerten wir die Forrest Caves an, einige Höhlen an einem langen Strand, die bei Flut durch die Brandung ausgewaschen werden.

Wir wissen nicht genau, ob das hier eine der Forrest Caves ist, aber auf jeden Fall ist diese Höhle nach dem gleichen Prinzip entstanden ;)

Als nächstes fuhren wir – nach einem kurzen Abstecher zur lokalen Rennstrecke - zur Kitty Miller Bay, um nach einem kurzen Gang am Strand entlang das Wrack der S.S. Speke anzuschauen. Ein bisschen enttäuscht waren wir schon, als sich das “Wrack” nur als ein paar verrostete, kaum als Schiffswrack zu erkennende Metallstücke entpuppte.

Die Reste der S.S. Speke

Nach einem kurzen Mittagessen fuhren wir zu einer sicheren Attraktion, den Nobbies. Die vorgelagerte(n) Insel(n) sind eine der drei Hauptattraktionen der Insel und bei einem Spaziergang über den angelegten Holzweg an der Küste Phillip Islands kann man einen netten Ausblick aufs Meer, die Inseln und die umgebende Landschaft erlangen.

Die Nobbies unter einem wunderbaren Frühlingshimmel

Es folgte ein kurzer Abstecher in die größte “Stadt” der Insel. In Cowes kauften wir noch schnell ein paar Zutaten fürs Abendessen ein und fuhren anschließend zu Attraktion Nummer Zwei: das Koala Conservation Centre. $11,90 p.P. waren uns allerdings ein bisschen zu viel, nur um ein paar Koalas zu sehen, und so machten wir uns auf zum F Oswin Robert Koala Reserve. Dort sollte man am Wegesrand Koalas sehen können. Leider entdeckten wir keinen, dafür aber jede Menge Swampwallabies.

Wir campten in der Nacht am Ende einer Straße direkt neben der Rennstrecke, nachdem wir eine leckere Reispfanne genossen hatten.

Wir bekamen sogar noch einen netten Sonnenuntergang zu sehen! :)

Am folgenden Morgen begaben wir uns wieder auf die Straße zum Cape Liptrap. Der Besuch beim dortigen Leuchtturm sollte der erste in einer langen Reihe auf unseren Roadtrips werden.

Das Cape Liptrap mit Leuchtturm

Da es viel regnete, fuhren wir ohne großen Umweg nach Yanakie, um unser Camp aufzuschlagen.
Beim Aufbau unserer “selbstgebastelten” Markise stellten wir fest, dass uns eine entscheidende Sache fehlte: Heringe. Doch der gewiefte Camper weiß sich ja zu helfen und so gingen wir mit einer Metallstange, die wir vorsichtshalber aus Melbourne mitgenommen hatten (“man weiß ja nie, wozu man das nochmal braucht” ;) ) zu einer benachbarten Baustelle und fragten den Bauarbeiter dort, ob er uns nicht die beiden Enden als Heringe abflexen könne. Fünf Minuten später saßen wir um zwei Heringe und einen äußerst praktischen Haushaltsrollenhalter reicher unter der Markise und genossen unser Abendbrot.

Daniel

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