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AUSTAUSCHJAHR

Am Freitag bin ich vom International Camp auf Phillip Island zurückgekommen und eins kann ich schonmal sagen: Es war SEHR gut! :) Aber immer der Reihe nach.

Phillip Island ist (wie der Name schon suggeriert) eine Insel – wenn auch nur knapp, denn vom Festland trennt sie nur eine 600 Meter schmale Meerenge. Sie liegt vor der Südküste Victorias in der Bass-Straße, knapp 80 Kilometer Luftlinie südlich von Melbourne. Für die 140 Straßenkilometer brauchten wir mit dem Bus allerdings zwei Stunden.

Locator Map Phillip Island

Weit im Süden: Phillip Island

Bekannt ist die Insel vor allem für ihre Natur. Die raue See der Bass-Straße hat über die Jahrtausende eine imposante Küstenlinie geformt und viele süße Tiere leben dort. Die ersten, auf die man trifft, sind die Pelikane in San Remo, dem letzten Ort vor der Insel.

Was sich vom Namen her wie ein verschlafenes Fischerörtchen mit malerischem Hafen anhört, ist allerdings nur eine Ansammlung von auf Touristen ausgerichteten Geschäften. Das war zumindest mein Eindruck von dem, was wir gesehen haben. Und die über 600 Meter lange Betonbrücke rüber nach Phillip Island macht diesen nicht gerade besser.

Phillip Island - Betonbrücke San Remo Newhaven - IMG_5672

Was für ein Ausblick...

Nachdem wir in der lokalen Bäckerei zu Mittag gegessen hatten, schauten wir um zwölf Uhr also bei der Pelikanfütterung zu. Die Tiere – bestimmt dreißig an der Zahl – standen pünktlich am Vorführungsplatz, denn die wissen natürlich, dass es dort jetzt lecker zu Essen gibt. Als die Rangerin die halben Fische in die Menge warf, wurden wir stark an die Möwen-Szene aus Findet Nemo erinnert:

Phillip Island - Pelikan Fütterung San Remo - IMG_5698

Meins! Meins! Meins! Meins!

Nach diesem Spektakel diesem Streit dieser Vorführung fuhren wir auf die andere Seite, wo wir im Örtchen Newhaven in der The Island Accomodation unsere Zimmer bezogen. Das ist ein komplett neues Backpacker-Hostel – die Schlafräume waren in Ordnung, aber vor allem der Aufenthaltsraum spitze! Uns standen eine Tischtennisplatte (inklusive Equipment), ein Kicker, eine große Küche, mehr als ausreichend viele Stühle und Tische, gechillte Couchen etc. pp. zur Verfügung :)

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann im Insel-Hauptort Cowes, wo wir bei wunderbarem Frühlingswetter einfach ein bisschen das Insel-Flair genossen. Wer gerne selber einmal durch diesen hübschen Ort spazieren möchte, der sei via Google Streetview herzlich dazu eingeladen. Sogar inklusive Abendsonne! :)

Phillip Island - Cowes Beach Jetty - IMG_5731

A lovely afternoon at Cowes Beach

Nach einem wirklich ordentlichen Abendessen war die letzte Aktion des Tages ein Besuch beim Koala Conservation Centre. Zusammen mit einem Ranger unternahmen wir eine Tour durch das weite Gelände dieses Zentrums und konnten – unterstützt durch das helle Licht des Vollmondes – tatsächlich einige Koalas entdecken. Leicht dösend hingen sie in den Baumwipfeln und ließen sich auch durch uns nicht stören.

Ein ganz besonderer Moment war es, als nur drei Meter vor unseren Augen eine Koala-Mama mit ihrem Joey im Beutel im Baum hockte und uns mit ihren süßen Augen ansah. Das war echt klasse!

Die Dunkelheit und der inzwischen einsetztende leichte Nieselregen verhinderten zwar meine Fotografie, aber zum Glück kamen wir am nächsten Vormittag nochmal bei Tageslicht zurück! :) Und so konnte ich diese wirklich schnuckeligen Tiere für euch festhalten:

Phillip Island - Koala Reservation Centre - IMG_5801

Das ist wirklich goldig!

Phillip Island - Koala Reservation Centre - IMG_5808

So cute!

Soweit der erste Teil meines Berichtes über unser International Camp auf Phillip Island. Es kommen noch mehr Episoden – und was ich in denen noch erlebt habe ist mindestens genauso gut wie das worüber ihr bisher Bescheid wisst! ;)

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